Eine Hauswand kann mit verschiedene Methoden abgestützt werden. Eine Methode ist die Verwendung von mehreren Strebstützen aus Holz, welche dann miteinander Verbunden und ggf. beschwert oder gar im Boden verankert werden. Strebstützen haben den Vorteil, dass sie relativ schnell erbaut werden können. Durch eine solche Konstruktion können die Kräfte von der Mauer abgeleitet und diese somit stabilisiert werden, bis weitere Maßnahmen erfolgen können. Zudem spielt auch die verfügbare Fläche eine Rolle, denn um eine ähnlich Konstruktion mit dem Einsatzgerüstsystem (EGS) zu errichten, bedarf es mehr Platz.
Für die Strebstützen musste Holz zurechtgesägt, die Strebstütze zusammengebaut und letztlich aufgerichtet werden. Auf eine Höhe von rund 5 Metern brachte es die Endkonstruktion. Mit vereinter Kraft wurde diese schließlich an einer Wand des Ortsverbandes aufgerichtet.
Nach der Mittagspause ging es weiter an einem Erdhaufen. Hier war das Szenario, dass ein Bauarbeiter verschüttet wurde und nun gerettet werden muss. Hierfür wurde eine sogenannte Abteufung vorgenommen. Mit Holzkonstruktionen wurde nach und nach ein Schacht nach Unten gegraben.
Neben der Errichtung der Konstruktionen und dem Aufstellen wurde auch die Handhabung der Motorsägen wieder geübt. An einem Sägeplatz wurde das Holz auf die Maße gebracht, welches die Gruppenführer für die Konstruktionen vorgaben.